the nature network, zu dem neben MartinBauer am Standort Vestenbergsgreuth unter anderem auch PhytoLab gehört, hat einen wichtigen Meilenstein seiner Klimastrategie erreicht: Die Unternehmensgruppe hat ihr von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiertes Zwischenziel erreicht und den Anteil von Ökostrom am gruppenweiten Strombezug bis 2025 auf 80 % gesteigert. Insgesamt wurden 2025 im nature network zudem 3.249.809 kWh aus Eigenerzeugung gewonnen.
Seit dem Jahr 2020 hat das nature network den Ökostromanteil kontinuierlich erhöht.
„Wir haben unser Zwischenziel von 80 % Ökostrom erreicht – das zeigt, dass auch in einem international aufgestellten Unternehmen Fortschritte bei der Umstellung auf erneuerbare Energien möglich sind. Jetzt haben wir das nächste Ziel vor Augen: 100 % Ökostrom im Jahr 2030“, sagt Gisbert Braun, Head of Group Sustainability im nature network.
Während die deutschen Standorte bereits seit 2021 ausschließlich Ökostrom beziehen und die Energieversorgung durch den Ausbau eigener Photovoltaikanlagen ergänzen (jährlich 813.469 kWh), haben vor allem die internationalen Gesellschaften einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung geleistet.
Internationale Umsetzung mit unterschiedlichen Voraussetzungen
International baut das nature network den Ökostrombezug unter unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen, Marktstrukturen und Nachweissystemen aus. Um gruppenweit vergleichbare Maßstäbe anzulegen, hat das nature network einen eigenen Standard für die Anerkennung von Ökostrom und Nachweissystemen entwickelt. Dabei unterscheidet the nature network zwischen voll anerkanntem Ökostrom nach VD TÜV-Standard und lokal anerkanntem Ökostrom auf Basis nationaler Zertifikatesysteme.
So wird Ökostrom beispielsweise in Polen über nationale Herkunftsnachweissysteme dokumentiert. Die polnischen Gesellschaften des nature networks beziehen Ökostromzertifikate aus diesem System und können z. B. nachweisen, ob der Ökostrom aus Biomasse oder anderen Energiequellen bezogen wird. Außerdem erzeugen die polnischen Standorte pro Jahr 265.745 kWh über Photovoltaikanlagen.

In China erfolgt der Nachweis über ein staatlich reguliertes Grünstrom-Zertifikatesystem. Zusätzlich zum Ökostromeinkauf setzt MartinBauer in China auf PV-Anlagen und erzeugte 2025 damit 362.085 kWh vor Ort aus Sonnenenergie.
Beide Beispiele zeigen, wie unterschiedliche nationale Ansätze in eine gemeinsame Nachhaltigkeitsstrategie integriert werden können.
Nächster Meilenstein bis 2030
Mit der Erreichung des SBTi-validierten Zwischenziels richtet das nature network den Blick auf den nächsten Schritt. Ziel ist es, den Anteil an Ökostrom weiter zu erhöhen und den Strombezug bis 2030 vollständig auf Ökostrom umzustellen.
Die weitere Umsetzung erfolgt auf dieselbe Weise wie bisher: nachvollziehbare Nachweise, transparente Dokumentation und eine konsistente Bewertung über unterschiedliche Energiemärkte hinweg.