· Treibhausgasemissionen seit 2020 um rund 32 Prozent reduziert
· Corporate Carbon Footprint von rund 380.000 auf rund 260.000 Tonnen CO₂e gesenkt
· Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen um rund 29 Prozent reduziert
· Konkrete Klimaschutzprojekte in Lieferketten und Produktion treiben die Zielerreichung voran
MartinBauer hat als Teil der Unternehmensgruppe the nature network seine Treibhausgasemissionen seit dem Basisjahr 2020 um rund 32 Prozent reduziert und bestätigt damit Fortschritte auf dem SBTi-Zielpfad. Der Corporate Carbon Footprint des nature networks sank im Jahr 2025 von rund 380.000 auf rund 260.000 Tonnen CO₂e. Die von der Science Based Targets initiative (SBTi) validierten Klimaziele des nature networks sehen vor, die Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 2020 zu reduzieren. Bis 2030 sollen die standortbezogenen Emissionen um 58 Prozent und die Emissionen in der Lieferkette um 56 Prozent sinken. Zudem strebt die Unternehmensgruppe bis 2030 einen Anteil von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen an. Ende 2025 lag der Anteil erneuerbaren Stroms weltweit bereits bei 80 Prozent. Entsprechend verzeichnet die Unternehmensgruppe auch bei den standortbezogenen Emissionen Fortschritte: Die Scope-2-Emissionen gingen gegenüber dem Basisjahr um 59 Prozent zurück.
Lieferkette bleibt größter Hebel für Klimaschutz
Der größte Hebel, um weitere Emissionen zu reduzieren, liegt für MartinBauer und die Schwesterunternehmen im nature network jedoch weiterhin in der Lieferkette. Rund drei Viertel der Gesamtemissionen entstehen außerhalb der eigenen Standorte, insbesondere beim Anbau, der Verarbeitung und dem Transport pflanzlicher Rohstoffe. Neben konkreten Reduktionsmaßnahmen hat die Unternehmensgruppe die Datengrundlage für ihre Klimabilanz kontinuierlich weiterentwickelt und nutzt zunehmend Primärdaten aus den Lieferketten. Das schafft mehr Transparenz über Emissionsquellen und hilft, weitere Reduktionspotenziale zu erschließen. Die Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen konnten seit 2020 um rund 29 Prozent reduziert werden. Möglich wurde dies durch die enge Zusammenarbeit mit Rohstoffpartnern, gemeinsame Klimaschutzmaßnahmen und die kontinuierliche Verbesserung der Datenerhebung. Zudem hat die Unternehmensgruppe 2025 weniger Rohwaren eingekauft, was wiederum zu weniger CO2-Emissionen führte.
Projekte zeigen Wirkung
Konkrete Maßnahmen tragen dazu bei, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. In den Lieferketten zählen energieeffiziente Trocknungssysteme ebenso dazu wie die Integration von Photovoltaikanlagen und die Optimierung von Produktionsprozessen. In Ägypten unterstützt das nature network beispielsweise einen Rohstoffpartner bei der Umstellung von dieselbetriebenen Bewässerungssystemen auf Solarenergie. Eine installierte Photovoltaikanlage mit 272 kWp erzeugt dort jährlich rund 550 MWh erneuerbaren Strom und kann nach Unternehmensberechnungen langfristig bis zu 460 Tonnen CO₂e pro Jahr vermeiden. Auch an den eigenen Standorten treibt die Unternehmensgruppe die Reduktion der Treibhausgasemissionen schrittweise voran und setzt dabei auf Energieeffizienz. Beispiele hierfür sind das konzernweite Globale Energiemanagement sowie Investitionen in Photovoltaikanlagen, Wärmerückgewinnung und Biomasse.
Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe
Der Weg zu Net Zero verläuft für das nature network jedoch nicht linear. Wie schnell und in welchem Umfang Emissionen reduziert werden können, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen technologische Entwicklungen, Investitionszyklen, regulatorische Rahmenbedingungen sowie die Möglichkeiten der Partner innerhalb globaler Lieferketten. Für die kommenden Jahre sieht das nature network zusätzliche Potenziale in der Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden und weiteren Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Der Ausbau erneuerbarer Energien, Investitionen in klimafreundliche Technologien und nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken bleiben wichtige Hebel, um die Emissionen weiter zu reduzieren und den eingeschlagenen Weg in Richtung Net Zero 2040 fortzusetzen. Den detaillierten Fortschrittsbericht zu den SBTi-Zielen und zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen veröffentlicht das nature network in Kürze.